Die Schwangerschaft

Geschrieben von Dr. med. Dr. phil. Hans-Jürgen Bickmann am .

spot schwangerschaftSchwangerschaft (Gravidität) ist der Zustand des mütterlichen Körpers, während der Fruchtentwicklung von der Befruchtung des Eies bis zur Geburt. Die Schwangerschaft dauert im Durchschnitt 280 Tage (von der letzten Regel an) oder 10 Zeitabschnitte zu 28 Tagen (Mondmonate) = 40 Wochen oder 273 Tage (von der Empfängnis an). Mit dem Heranwachsen des Embryos in der Gebärmutter vergrößert sich diese, woraus man das Alter der Schwangerschaft recht genau erschließen kann. Im Allgemeinen wird die Schwangerschaft am Ausbleiben der Regel bemerkt; doch ist dies kein sicheres Zeichen, da die Menstruation auch aus anderen Gründen ausbleiben kann; ebenso kann in den ersten Monaten der Schwangerschaft die Regel fortbestehen. Durch Untersuchung von der Scheide aus kann man etwa vom 2. Monat an eine Schwangerschaft feststellen. Bereits wenige Tage nach Ausbleiben der Regel kann ein immunologischer Schwangerschaftstest Auskunft über das Vorliegen einer Schwangerschaft geben; dabei wird im Urin das Hormon Choriongonadotropin (HCG) nachgewiesen (Zuverlässigkeit über 95%). Entsprechende Tests werden auch in der Apotheke zur Selbsttestung angeboten. Auch die Messung und Aufzeichnung der Basaltemperatur kann zur Schwangerschaftsdiagnose verwendet werden.

Etwas später ist die Schwangerschaft an bestimmten, bei der Schwangerschaftsuntersuchung feststellbaren Zeichen zu erkennen (sichere Schwangerschaftszeichen). In der 6.-8. Woche der Schwangerschaft schwellen die Brüste an und entleeren auf Druck einige Tropfen Vormilch (Kolostrum), die Mittellinie des Bauchs und die Warzenhöfe der Brüste bräunen sich; auch an anderen Körperstellen können sich Pigmentflecke bilden, die nach Beendigung der Schwangerschaft wieder zurückgehen.

Etwa vom 5. Monat an werden von der Mutter Kindesbewegungen gespürt. Das von der Schwangeren bemerkte Unwohlsein und die Brechneigung können sich zu dem verhältnismäßig seltenen, sog. unstillbaren Erbrechen (Hyperemesis gravidarum) und zu schweren Störungen des mütterlichen Stoffwechsels steigern. Die Übelkeit lässt meist nach den ersten vier Monaten nach und ist in der zweiten Schwangerschaftshälfte äußerst selten. In der 2. Schwangerschaftshälfte können sich eine Blutdruckerhöhung, Ödeme und ein Eiweißverlust über die Niere ergeben. Als schwerste Schädigung ist das eklamptische Syndrom anzusehen. Um diese und andere Störungen der Schwangerschaft, sowie etwa zu erwartende Geburtsschwierigkeiten rechtzeitig zu erkennen und ihnen vorzubeugen, sind regelmäßige ärztliche Schwangerschaftsuntersuchungen in bestimmten Zeitabständen zu empfehlen.

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