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Gebärmutterhalskrebs

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Begriff Definition
Gebärmutterhalskrebs

Die Diagnose wird fast ausschließlich (außer bei schon sichtbaren Tumoren) durch den Zellabstrich (Cytologie) bei der Vorsorgeuntersuchung (ob mit dem einfachen konventionellen Abstrich oder der deutlich besseren Thin-Prep-Methode) und zusätzlich durch die Kolposkopie festgestellt, wenn sie (die Vorsorge) denn von den Frauen auch wahrgenommen und durchgeführt wird. Ergänzend kann auch ein molekulargenetischer DNA-Nachweis auf HPV-Viren ("HPV-Test) durchgeführt werden, der sehr empfindlich ist.  Ein HPV-Befall bedeutet aber noch lange nicht, daß sich auch Zellveränderungen bilden müssen. Außerdem wird der HPV-Test nur bei strenger Indikation, also nur bei pathologischem Zellabstrich, von den gesetzlichen KrankenKassen übernommen. Allerdings ist eine gelegentliche vorsorgliche (aber damit auf eigene Kosten) Durchführung eines HPV-Testes alle 2-3 Jahre durchaus eine sehr gute Ergänzungsuntersuchung!
Durch Vorsorgeuntersuchungen können (siehe oben) bereits
Vorstufen eines Cervixkarzinoms festgestellt und behandelt werden. (weitere Infos in den Links zur Einteilung in die Pap-Stufen 1 bis 5).
Man kann durch die rechtzeitige Behandlung die Entstehung des eigentlichen Cervixcarzinoms verhindern, aber halt nur mit regelmäßiger Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen.

Synonyme: Cervixcarcinom
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