Lexikon
Begriff | Definition |
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Myome | Gutartige Geschwulst des Muskelgewebes, z.B. der Gebärmutter (Uterus), die sich durch verstärkte und verlängerte Regelblutung (Menstruation) zeigen kann. Sehr selten entartet ein Myom und wird bösartig. |
Mykose | Erkrankung der Haut, die durch Pilze hervorgerufen wird. Die Fußpilzerkrankung zum Beispiel wird sehr häufig in öffentlichen Bädern, Turnhallen oder Duschräumen übertragen. Sie beginnt zwischen den Zehen mit Bläschen, die jucken, vereitern und sich dann verbreiten. |
Muttermilch | Die Muttermilch ist allen anderen Milchnahrungen weit überlegen und auf den Bedarf des Säuglings optimal abgestimmt. Muttermilch enthält neben den Grundnährstoffen Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten auch alle wichtigen Vitamine, die der Säugling zu seiner Entwicklung braucht, dazu Mineralstoffe sowie spezifische Antikörper und Faktoren der Immunabwehr. Dadurch ist der gestillte Säugling vor zahlreichen Infektionen geschützt. |
Multipara | |
Mukus | Schleim des Gebärmutterhalses |
Mirena | Hormonspirale. Ein intrauterines System, bestehend aus einem Kunststoffzylinder, der kontinuierlich über 5 Jahre eine definierte Menge eines Gelbkörperhormons an die Gebärmutterschleimhaut abgibt. Die Wirkung ist auf die Gebärmutter allein begrenzt. Die Eierstockshormone werden nicht beeinträchtigt. |
Metastase | Tochtergeschwulst, die sich an anderer Stelle angesiedelt hat |
Menstruation | Die monatliche Blutung innerhalb des Zyklus dauert durchschnittlich 4 Tage. Sie findet mit Ausnahme der Schwangerschaft von der Menarche bis zur Menopause statt. Bei vielen Frauen sind diese Tage und Tage davor mit Beschwerden wie Dysmenorrhoe oder Prämenstruelles Syndrom verbunden, die aber heute erfolgreich behandelt werden können. |
Menopause | Die letzte Regelblutung, mit der die Geschlechtsreife endet. |
Menarche-Alter | Alter bei der ersten Regelblutung (Menstruation). |
Menarche | Die erste Regelblutung (Menstruation), mit der die Geschlechtsreife beginnt. Sie tritt meist zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr auf. |
Masturbation | Selbstbefriedigung |
Mastopathie | Veränderungen des Drüsengewebes der Brust. Dabei lassen sich oft Knoten ertasten, die aber meist gutartig sind. Als Ursache wird ein Hormonungleichgewicht vermutet, zu viel Östogen, zu wenig Gestagen. |
Mastodynie | Schmerzen in der Brust, häufig vor und während der ersten Tage der Monatsblutung auftretend. Eine Behandlung mit einem Gestagen führt häufig zu einer Besserung der Beschwerden. Zuvor sollte jedoch eine Untersuchung der Brust erfolgen. |
Mastitis | Entzündung der Brustdrüse. In den ersten Tagen nach der Entbindung ist die Gefahr der Mastitis bei stillenden Müttern besonders groß. Die ersten Zeichen sind Schmerzen in der Brust, Rötungen und Fieber. |
Mastektomie | Bezeichnung für die operative Entfernung der Brust. Dank verbesserter Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten kann heute - bei Vorliegen einer Brustkrebserkrankung - häufig auf die Entfernung der Brust verzichtet werden. Statt dessen wird zunehmend der großzügigen Tumorentfernung, ergänzt durch zusätzliche Therapiemaßnahmen, der Vorzug gegeben. |
Mammographie | Spezielle Röntgenaufnahme der weiblichen Brust. Sie dient hauptsächlich der Krebsfrüherkennung. |
Mammasonographie | Spezielle Form der Sonographie, bei der mit Hilfe von hochauflösenden Schallköpfen die Brust schonend untersucht wird, oft auch als Ergänzung zu einer Mammographie eingesetzt. |
Mamma | Die weibliche Brust ist eine Milchdrüse, die während der Stillzeit (Laktation) Milch produziert. Jede Frau sollte regelmäßig die Brust und die Achselhöhle nach Knötchen und Verhärtungen abtasten. |
Mamille | Brustwarze |