Selbstuntersuchung

Geschrieben von Dr. med. Dr. phil. Hans-Jürgen Bickmann am .

Die Selbstuntersuchung der Brust



Am besten ist es, die Brustuntersuchung in die tägliche Körperpflege einzubeziehen, so dass sie ganz selbstverständlich wird. So wird’s gemacht:

1. Betrachten Sie vor dem Spiegel mit am Körper anliegenden Armen Ihre Brust und achten Sie dabei auf Veränderungen des Umfangs, der Form, der Haut oder der Brustwarzen.

2. Heben Sie die Arme und betrachten - von vorn und von den Seiten - Form und Größe der Brüste. Achten Sie besonders auf Vorwölbungen oder Hauteinziehungen, Hautveränderungen oder Einziehungen der Brustwarze. Vergleichen Sie beide Brüste und achten Sie auf Unterschiede vor allem, wenn sie neu auftreten. Bewegen Sie die Arme und achten Sie darauf, ob die Brüste jeder Bewegung folgen.

3. Tasten Sie nun Ihre Brust ab. Am einfachsten geht es beim Duschen oder in der Badewanne, weil eine feuchte Haut das Abtasten erleichtert.


Tasten Sie Ihre Brust mit allen Fingern der flachaufliegenden Hand ab, die rechte Brust mit der linken, die linke Brust mit der rechten Hand.

Tasten Sie dabei jeweils ein Viertel der Brust sorgfältig ab. Im oberen äußeren Viertel ist die Brustdrüse bei den meisten Frauen dichter.

Dann drücken Sie jede Brustwarze einzeln zwischen 
Daumen und Zeigefinger. Wenn Flüssigkeit austritt, 
achten Sie auf die Farbe.

4. Wiederholen Sie das Abtasten der Brust auch noch einmal im Liegen.
Tasten Sie wieder kreisförmig ein Viertel nach dem anderen ab. Besonders die unteren Bereiche der Brust können im Liegen besser untersucht werden.
Suchen Sie mit den Fingern, ob Lymphknoten in den Achselhöhen geschwollen sind. Sie sind nicht außergewöhnlich. Es ist nur wichtig, eine Veränderung zu erkennen.



Videoanleitung zur Selbstuntersuchung. (Autor: Brustfilm. Standard-YouTube-Lizenz)



 


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