Narbenkorrekturen

Geschrieben von Dr. med. Dr. phil. Hans-Jürgen Bickmann am .

Narbenkorrektur nach Laparotomie (Bauchschnitt)



Nur wenn man eine Laparoskopie nicht durchführen kann, sollte eine Laparotomie, ein Bauchschnitt, gemacht werden. Dies kann schon vor einer Operation feststehen aufgrund der Größe des Befundes oder der Art und Weise, wie operiert werden soll. Es kann aber auch während einer Operation notwendig sein, von der Laparoskopie auf die Laparotomie umzuwechseln. Diese Entscheidung müssen Sie Ihrem Arzt überlassen.

Nach der Operationen kann es zu überschießender Narbenbildung (Keloid) kommen, die häufig neben den ästhetischen auch funktionelle Beeintrachtigungen bedingen kann. 
Die operativen Korrekturmöglichkeiten sind hier sehr unterschiedlich. In einigen Fällen reicht es aus das entsprechende Narbengewebe in Lokalanästhesie zu entfernen. Dabei muss beachtet werden, dass möglichst wenig Gewebe entfernt wird und dass die Narbe möglichst unauffällig z.B. in nätürlichen Hautfalten verläuft. 
Ist eine größere Fläche narbig verändert, muss der nach Entfernung der Narbenplatte entstehende Defekt durch eine Lappenplastik gedeckt werden.

Die Korrektur wird im hauseigenen OP ambulant vorgenommen.


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