Anti Aging - Altersprävention

Geschrieben von Dr. med. Dr. phil. Hans-Jürgen Bickmann am .

spot antiagingWas ist Anti-Aging?

Unter Anti-Aging sind alle medizinischen Maßnahmen zusammengefasst, mit denen unsere Alterungsprozesse verzögert oder aufgehalten werden können. Genauer ist daher die Bezeichnung: Prävention von altersbedingten Erkrankungen wie z. B. Krebs oder Demenz. Anti-Aging hat die Menschheit immer schon betrieben. Gut belegt sind heute Verfahren der ägyptischen Pharaonen, die ihre Lebenszeit und Jugend mit allen Mitteln erhalten wollten.

Blicken wir zurück: Die Menschen sind zu 99,8% seit ihrer Entstehung und Verbreitung auf unserem Globus nicht älter als 30 Jahre alt geworden. Heute berechnet eine Lebensversicherung das Alter eines im Jahr 2002 geborenen Mädchens in Deutschland auf 102 Jahre.

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Worauf basiert die Anti-Aging-Medizin?

Grundlagen sind die Prinzipien einer sehr frühen Erkennung, Vorbeugung und Normalisierung altersbezogener Veränderungen. Diese altersbedingten Veränderungen spielen sich in jeder einzelnen Körperzelle ab. Zunehmende Einsichten in die Biologie der Alterungsvorgänge in den Zellen haben den Boden für Ansatzpunkte für eine gezielte Behandlung der Altervorgänge ermöglicht. Sie führt sowohl zu einer gesünderen, besseren Lebensqualität als auch zu einer verlängerten Lebenserwartung. Dies gilt für Frauen und Männer gleichermaßen.

Wie alt werden wir wirklich? "Bei 130 Jahren ist Schluss!", sagt S.Jay Olshansky, Soziologe der Universität von Chicago. Dagegen hält Steven Austad, Zoologe der Universität von Texas, das Alter von 150 und mehr Lebensjahren für möglich. Beide haben eine Wette abgeschlossen, die am 1. Januar 2150 fällig wird. Statt von Anti-Aging wäre es zutreffender, von Aging zu sprechen. Sich damit zu befassen, ist die Aufgabe der Präventiv-Medizin.


Das Anti-Aging-Konzept

  • Ausgewogene Ernährung (Reich an Vitaminen und Mineralien)                                              
  • Bewegung (Vernünftige körperliche Aktivitäten)                                                                    
  • Mentale Balance (Stressreduktion, Stärkung der mentalen Kraft, Verhinderung altersbedingter Depressionen)                                                                                                                     
  • Supplementierung (Vitamine, Nahrungsergänzungsstoffe)                                                      
  • Hormonersatz (Gezielter Ausgleich der mit zunehmendem Alter nachlassenden Hormonproduktion)
  • Gen-Chip Diagnostik (www.ihregene.de)                                              
  • Verjüngung des Aussehens (Faltenreduktion, Hautstraffung, etc.)


Anti-Aging-Medizin

Der Begriff “Anti-Aging” kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet soviel wie “Maßnahmen gegen das Altern ergreifen”. Das Altern, das ab dem 40. Lebensjahr in allen Organen und Geweben des menschlichen Körpers einsetzt, ist einerseits grundsätzlich nicht aufzuhalten, aber andererseits doch in Intensität und Auswirkung stark modifizierbar. Daher sollten unter Anti-Aging-Strategien die schulmedizinischen diagnostischen Erkenntnisse und therapeutischen Maßnahmen verstanden werden, die zur Gesunderhaltung (Prävention, Salutogenese) und damit zur Verlangsamung von Alterungs-, Verschleiß- und Abbauprozessen beitragen.

Dinner-Cancelling auf dem Speiseplan

“Das Abendessen überlasse deinen Feinden”, zitiert Professor Johannes Huber den 3000 Jahre alten Ratschlag eines weisen Chinesen. Ins Moderne übersetzt heißt dies: Dinner-Cancelling oder: Verzicht auf das Abendessen. Anti-Aging, besser: Prävention von altersbezogen Erkrankungen, hat nicht das Ziel, Leben um jeden Preis für kurze Zeit zu verlängern, sondern die zweite Lebenshälfte fit, gesund und eben auch attraktiv zu gestalten.

Der Verzicht auf das Abendessen ist für die meisten von uns hart, aber die Belohnung erfolgt schon nach wenigen Stunden. Wir verzichten auf das Abendessen, nehmen also bis 16 Uhr die letzte Mahlzeit zu uns und bringen so den Körper dazu, die HormoneSTH und Melatonin freizugeben. Das Ergebnis sehen können wir bereits am nächsten Morgen im Spiegel betrachten.

Die Botschaft lautet ganz einfach: “Hungern und leiden Sie!” Zwar fällt uns der eiskalte Bogen um den Kühlschrank nicht leicht, doch Gesundheit und Schönheit fordern eben Einsatz und entsprechende Enthaltsamkeit. Was konkret Johannes Huber selbst für sich tut, ist kurz so zusammenzufassen: “Mein Mittel der ersten Wahl ist das Soja. Es enthält Genistein, ein Bestandteil, der eine auffällige Ähnlichkeit zu jenen Anti-Östrogenen aufweist, die zur Nachbehandlung von Brustkrebs Verwendung finden.”

Aus der Naturapotheke holt sich der Experte weiter Pinienöl. Es ist reich an männlichen Hormonen und hilft gegen erschlaffte Haut, besonders Cellulite. Und Ginseng-Extrakt baut nach Hubers Worten dem Haarausfall vor.

Für Frauen in und um die Menopause hat er noch einen speziellen Tipp parat: “Östrogene als Creme oder Lotion aufgetragen, stabilisieren die in den Wechseljahren dünner werdende oder zu Akne neigende Haut.” Wobei Raucherinnen einen höheren Bedarf an Östrogenen haben und korpulentere Frauen eher zu Östrogen-hemmenden Substanzen greifen sollten. Sie sind etwa in Leinsamen zu finden.

Wichtige Tipps zum Thema "Gesund altern durch gesunde Ernährung" erhalten Sie im Rahmen eines EUSANA Gesundheits- und Anti-Aging-Programms unter 0271-2309610.


Zusätzliche Info über "Oxidativen Stress".



Erschöpfungszustände
Schlafstörungen
Blutdrucksteigerung
Gereiztheit
Konzentrationsschwäche
Depressionen
Infektanfälligkeit
Osteoporose
Muskel-/Gelenk-/Rückenschmerzen
Diabetes
Nachlassende Gedächtnisleistung
Abnahme der Libido


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Vielen Dank!

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